Urlaub einmal anders … ganz unter Frauen sein

Eine Woche Frauenurlaub in Italien auf der Insel Ischia

Am 05. August 2017 trafen sich neun Frauen in der Villa Lina auf der Insel Ischia um eine Woche gemeinsam in Liebe, Lust und Leidenschaft zu verbringen. Für mich als Seminarleiterin war es die Geburt eines neuen Angebotes für Frauen, die bereit sind, sich eine ganze Woche lang auf das Thema Frau sein, in all seinen Facetten, einzulassen.

Den Weg nach Ischia zu finden, war die erste Aufgabe, die diese Frauen gemeistert haben.

Der Altersunterschied in der Gruppe betrug ca. 30 Jahre. So war die jüngste Teilnehmerin 31 Jahre und die „grande Mama“ , also die Älteste über 60 Jahre alt. Und es waren nicht nur deutsche Frauen, sonder auch österreichische Frauen dabei.

 

Es war ein großer Schatz an Erfahrungen, der den Frauen in dieser Woche zur Verfügung stand und den sie in liebevoller Achtsamkeit wieder ans Licht gebracht haben.

Neben der gemeinsamen Zeit war für jede Frau genügend Freizeit verfügbar. Die angenehm warmen Temperaturen auf der Insel ließen es uns den Italienern gleich tun, und von Mittag bis zum späten Nachmittag Siesta machen.

 

An einem Tag ging es nach der Morgenmeditation und dem Frühstück auf Erkundungstour rund um die Insel. Es war sehr eindrucksvoll, Ischia vom Meer aus zu erleben. So gab es für alle Mitfahrerinnen einen Perspektivenwechsel der besonderen Art.

Ein Teil der Gruppe hat die Insel mit dem Auto erkundet.

Die Woche verging wie im Flug. Es gab tiefe Berührung, Erstaunen, den Mut sich seiner Angst zu stellen, um vielleicht zu erkennen, dass es noch mehr gibt, als Du bisher für möglich gehalten hast.

 

 

Und es gab Freude, Hoffnung, liebevolle Begegnung, Herzzeit und viel Lachen und Weinen. Die Fülle wieder zu spüren, sich gesehen fühlen,und genährt werden, waren die Diamanten dieser Woche.

 

Oft höre ich nach so einer intensiven, gemeinsamen Zeit im Kreis von Frauen: „Das hätte ich nicht gedacht, dass mir das so gut tut. „

Es gibt viele Frauen, die glauben, dass sie das was Sie brauchen, von den Männern bekommen. Doch die Energie, die eine Frau braucht, um gut in ihrer Kraft zu sein, bekomment Sie nur von anderen Frauen.

 

So haben wir in dieser Woche unterstützt von der Natur, der Sonne, dem Vollmond, den warmen heilsamen Quellen, den Massagen von Diana und der eigenen Offenheit für Neues, Energie auftanken können. Es wird Nachschwingen und es ist eine Verbundenheit entstanden, die, wenn sie gepflegt wird, tief und dauerhaft werden kann.

 

Im nächsten Jahr im August können wir uns in der Toskana im Seminarhaus Montefiora sehen, um gemeinsam eine Woche Frauenurlaub zu erleben.

Wir freuen uns schon jetzt darauf!

Mit herzlicher Verbundenheit,
Eure Manuela und Diana

einen „Augen-Blick“ bitte – Teil 2

… und nun lade ich Sie zu einem Experiment ein.

Suchen Sie sich gemeinsam mit einem ihnen vertrauten Menschen eine ruhige Umgebung, wo Sie sich wohl fühlen. Dann setzen Sie sich gegenüber, jeder auf einen Stuhl und so, dass Sie sich anschauen können. Wählen Sie einen Abstand, wo Sie sich beide gut fühlen. Und dann beginnt das Experiment: Nehmen Sie zu den Augen des ihnen gegenüber sitzenden Menschen Kontakt auf, schauen Sie sich in die Augen und bleiben vier Minuten lang in diesem Kontakt.

Ich wünsche Ihnen berührende Erfahrungen.

Herzlichst,

Manuela Hüller

einen „Augen-Blick“ bitte – Teil 1

Liebe Leser,

heute möchte ich zu einem Thema schreiben, was mich immer wieder bewegt … unsere Augen. Schon unser Vorfahren sagten, unsere Augen sind der Spiegel der Seele. Und ich glaube, da ist viel Wahrheit dabei. Wenn wir uns in die Augen schauen, dann können wir mehr als nur die Farbe der Augen sehen. So sind uns Synonyme, wie zum Beispiel „sich auf Augenhöhe begegnen“, „ein Auge zudrücken“, „den Augapfel hüten“  usw. wohl bekannt.

Doch wie läuft das im Alltag?

Manchmal gehe ich ganz bewusst auf die Straße und schaue den mir entgegen kommenden Menschen in die Augen.

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Brustkrebs

Diagnose Brustkrebs – ein Drama nimmt seinen Lauf – und Du hast die Chance die Dramaturgie mit zu gestalten!

Krebs – vor dieser Diagnose haben 57 % aller Deutschen am meisten Angst. Im Kontext dieser Aussage steht die Aussage, 34% aller Deutschen haben von Therapiefortschritten bei Krebs gehört (Quelle: forsa, Umfrage Dezember 2011).

Für das Jahr 2014 wurde ein Wert der Neuerkrankungen bei Brustkrebs von 75. 200 Frauen und 600 Männern prognostiziert. In 2010 lag die Anzahl der registrierten Neuerkrankungen von Frauen bei 70.340 und von Männern bei 610.

Die Neuerkrankungen an Brustkrebs sind von 2000 bis 2010 um ca. 25% gestiegen, wobei die absolute Zahl der durch Brustkrebs registrierten Todesfälle im Durchschnitt bei ca. 17.372 pro Jahr blieb. In 2010 starben 17.463 Frauen an dieser Krankheit. Die höchste Erkrankungsrate liegt bei den Frauen zwischen dem 65. und 69. Lebensjahr. Hier wird bei 416 von 100.000 Frauen eine Neuerkrankung festgestellt (Quelle: Statistik des ZfKD – Zentrum für Krebsregisterdaten www.krebsdaten.de)

Mein Name ist Manuela, ich bin jetzt 50 Jahre alt und habe dieses Drama, wie so viele andere Frauen, auch erlebt.

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Mütter und Töchter

Im November 2013 nahm ich an einem Kongress teil, wo es unter anderem um systemische Sichtweisen in Beratung und Therapie ging. Hier habe ich Marianne Krüll erleben dürfen, deren Lebenswerk sich mit der besonderen Beziehung von Müttern und Töchtern befasst. In meiner Praxis, ob bei Aufstellungen oder in der Beratung, bestätigt sich diese „besondere Beziehung“ immer wieder.

“ Auch meine Mutter ist eine Tochter von“ … ist eine Satz von Mariane Krüll, der aus meiner Sicht sehr gut beschreibt, was das Besondere zwischen Müttern und Töchtern ist.
Wenn ein Kind unterwegs ist, dann ist es die tiefste Beziehung, die wir im Laufe unseres Lebens je erleben. Wir sind als Embryo im Leib der Mutter. So entsteht während der Schwangerschaft eine symbiotische Beziehung, die im späteren Leben eines Menschen nie wieder erreicht werden kann. Die Geburt ist somit die erste Trennung aus der Symbiose, das erste Loslassen.

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AD(H)S – Was wollen diese „Krankheitsbilder“ uns sagen?

In unserer Arbeit mit den Eltern von Kindern, die mit ADS oder ADHS diagnostiziert wurden, erleben wir oft eine sehr große Rat- und Hilflosigkeit.                                                   Die Hoffnung, durch die Gabe von Medikamenten, wie z.B. Ritalin, eine Besserung zu erreichen, bleibt unerfüllt.

Im Gegenteil, die Persönlichkeit des Kindes verändert sich, und das macht Angst. Angst bei den betroffenen Kindern, Angst aber auch bei den Angehörigen.

Kürzlich las ich bei meiner Homöopathin im Wartezimmer einen Artikel, der mich anregte, meine Gedanken zum Thema niederzuschreiben.

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Aufstellungen für Paare

Es gibt viele verschieden Möglichkeiten etwas aufzustellen. Hier soll eine ein wenig näher erläutert werden.

Für ein Anliegen welches eine Paarbeziehung betrifft, kann eine Methode die ” doppelte Timeline” sein.
Es ist eine Möglichkeit die Partner mit ihren jeweiligen eigenen Lebenslinien und die Beziehung, die im Laufe der Zeit entstanden ist, aufzustellen. Dann wird am Anliegen des Paares nach der guten Lösung für beide gesucht. Für diese Arbeit ist es Weiterlesen