Was sind SystemAufstellung?

Was sind Familien – und SystemAufstellungen?

Die Methode des Aufstellens ist uralt. Bert Hellingers Verdienst ist es, diese Methode wieder zurück in unser Bewusstsein gebracht zu haben. Er nutzt sie vorwiegend für das klassische Familienstellen.
Von anderen, wie zum Beispiel, Dr. Matthias Varga von Kibed und Insa Sparrer wurde diese Methode weiter entwickelt, sodass sie nunmehr für fast alles angewendet werden kann. So können neben Familien auch andere Systeme, wie Teams, Entscheidungen, Strukturen, Krankheiten und Symptome etc. aufgestellt werden.

Für das Aufstellen ist die Anliegensklärung eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen. Hier setzt die Arbeit des Aufstellungsleiters bereits ein. Daher kann es sinnvoll sein, erst einmal einen Einzeltermin zur Anliegensklärung zu vereinbaren bevor, die eigentliche Aufstellung mit Stellvertretern stattfindet.

Wenn klar ist, wer aufgestellt werden soll, z.B. „Ich, meinen Partner und das was zwischen uns steht“ dann sucht der Aufsteller Personen aus dem Kreis der Anwesenden als Stellvertreter aus. Diese werden dann von ihm in den Raum gestellt.
Der Aufstellungsleiter fragt im Anschluss nur die Körperreaktionen der Stellvertreter ab. Diese brauchen also nichts über die Originalpersonen zu wissen. Zum Ende der Aufstellung wird ein anderes Bild im Raum entstehen.

Wie es funktioniert, wurde unter anderem durch Dr. Rupert Sheldrake erforscht. Er kam zu dem Ergebnis, dass ein sogenanntes morphogenetisches Feld existiert, welches die Menschen untereinander verbindet. Dies ermöglicht es zu spüren, wie es den Originalpersonen geht. Dass dies funktioniert, davon kann man sich am besten überzeugen, wenn man einmal selbst als Stellvertreter gestanden hat.

Für das Kennenlernen der Methode des Aufstellens mit Stellvertretern ist der offene Abend eine gute Möglichkeit. Und oft erhalten die interessierten Anwesenden ohne eigenes Anliegen auch ein Geschenk. Es lohnt sich dabei zu sein. Der offene Abend kann ohne Anmeldung besucht werden.

Tages-Workshop:  Was ist der Unterschied zum offenen Abend?

Bei einem offenem Abend können nicht alle Themen bearbeitet werden. Es ist eine Veranstaltung zum Kennenlernen der Methode. Einige Themen, wie zum Beispiel schwere Erkrankungen, über Generationen gehende Konflikte, schwere traumatische Erlebnisse oder ähnliches eignen sich nicht für eine Aufstellung an einem offenen Abend.

In diesen Fällen wird intensiver als im offenen Abend gearbeitet und es bedarf eines noch geschützteren Rahmens für den, der sein Anliegen aufstellen möchte. Durch die Kombination mit Körper- und Emotionalarbeit werden meine Aufstellungen bereits ein Stück in Richtung Emotionalarbeit geführt. In einer anschließenden ausführlichen Auswertung werden Hinweise gegeben, was noch getan werden kann.

Teilnehmen können neben denen, die ein Anliegen haben, auch andere Interessierte. Das Erleben ist gegenüber dem offenen Abend noch ein Stück intensiver, da wir einen ganzen Tag tiefgehende Prozesse begleiten.

Für die Teilnahme am Tagesworkshop ist eine verbindliche Anmeldung notwendig.

Ich freue mich auf Sie/Dich!

Herzlichst,  Manuela Hüller